Was den Harz für Schulklassen interessant macht
Im Harz liegen Natur, Technikgeschichte und deutsche Teilung dicht beieinander. Jahrhundertelang wurde hier Erz abgebaut, und bis zur Wiedervereinigung verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch das Gebirge.
Der Nationalpark Harz erstreckt sich über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, der Süden des Gebirges reicht bis nach Thüringen.
Programmideen im Harz
- Brocken – Mit der Dampflok der Brockenbahn oder zu Fuß geht es auf den Gipfel, der zu DDR-Zeiten militärisches Sperrgebiet war.
- Erzbergwerk Rammelsberg – Das UNESCO-Welterbe in Goslar zeigt bei Führungen unter Tage, wie hart Bergleute arbeiteten.
- Tropfsteinhöhlen in Rübeland – Baumannshöhle und Hermannshöhle führen in eine Welt aus Stalaktiten und Stalagmiten.
- Bodetal – Die Wanderung durch die Schlucht bei Thale verbindet Natur mit den Sagen um Hexentanzplatz und Roßtrappe.
- Quedlinburg und Wernigerode – Fachwerkaltstädte und ein Schloss über der Stadt eignen sich für Stadtrallyes.
- Luchsgehege – Bei Bad Harzburg lassen sich Luchse beobachten, die im Harz wieder heimisch geworden sind.
- Spuren der Grenze – Erhaltene Grenzanlagen und kleine Museen erinnern an die Teilung, die durch den Harz verlief.
Für welche Klassen sich der Harz eignet
Mit Höhlen, Dampflok und kurzen Wanderungen ist der Harz schon ab Klasse 3 ein gutes Ziel. Ab Klasse 7 lohnen längere Touren, ein Bergwerksbesuch und Kletterangebote; das Thema innerdeutsche Grenze passt ab Klasse 9.
Mit dem Bus in den Harz
Ein Clubbus bringt eine Klasse, ein Reisebus zwei Klassen und ein Doppeldeckerbus den gesamten Jahrgang in den Harz. Da die Ziele über das Gebirge verteilt sind, ist ein Bus vor Ort praktisch – fragen Sie danach bei der Buchung über Bus mieten für die Klassenfahrt.
Auf dem Brocken ist es oft deutlich kälter und windiger als im Tal, auch im Sommer. Eine warme Jacke gehört deshalb in jeden Tagesrucksack.