So funktioniert das Prinzip
Bei einer Sprachreise mit Gastfamilien wohnen die Jugendlichen meist zu zweit oder zu dritt bei Familien vor Ort. Vormittags besuchen sie Englischunterricht in kleinen Gruppen, oft bei muttersprachlichen Lehrkräften. Nachmittags folgt ein gemeinsames Programm, abends essen sie in ihrer Familie und erleben britischen Alltag aus erster Hand.
Typischer Ablauf einer Woche
- Treffpunkt am Morgen – die Klasse sammelt sich an einem festen Punkt, den die Jugendlichen zu Fuß oder mit dem Linienbus erreichen.
- Sprachunterricht – Kurse mit Schwerpunkt auf Sprechen, Hörverstehen und Alltagssituationen.
- Lunchpaket – das Mittagessen gibt die Gastfamilie meist mit.
- Nachmittagsprogramm – Stadterkundung, Museen oder Projektaufgaben mit Interviews auf Englisch.
- Ganztagesausflug – etwa nach London, Canterbury oder an die Kreideküste.
- Abend in der Familie – gemeinsames Essen, Gespräche und manchmal ein Spieleabend.
Für welche Klassen sich eine Gastfamilienreise eignet
Ideal sind die Klassen 7 bis 10: Die Jugendlichen haben genug Englisch für den Alltag und sind selbstständig genug für das Leben in der Familie. Oberstufen wählen eher Programme mit anspruchsvollerem Unterricht, etwa zu Literatur oder Debattieren.
Anreise nach England
Der Bus bringt die Klasse per Fähre oder durch den Eurotunnel nach England und bleibt meist vor Ort – für Ausflüge und Transfers. Für die Einreise brauchen die Jugendlichen in der Regel einen Reisepass und eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA), dazu kommen Klassenliste und Einverständniserklärungen. Prüfen Sie die aktuellen Bestimmungen frühzeitig.
Für eine Klasse reicht in der Regel ein Clubbus, zwei Klassen teilen sich einen Reisebus, ein Jahrgang einen Doppeldeckerbus. Mehr dazu unter Bus mieten für die Klassenfahrt. Viele Programme finden an der Südküste statt, etwa rund um Brighton; weitere Ziele zeigen Klassenfahrt nach England und Klassenfahrt London.
Fragen Sie Allergien, Unverträglichkeiten und Ängste vor Haustieren schon bei der Anmeldung ab. Je genauer die Angaben, desto besser passen Familie und Jugendliche zusammen.